Offene Behindertarbeit

Die psychosoziale Nachsorge begleitet und unterstützt Familien bei allen Fragen und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der (durch die Erkrankung des Kindes) veränderten Lebenssituation. Sorgen und Ängste, Verunsicherung und Neuorientierung, auch im Dschungel von Therapie- und Förderangeboten und weiteren Angeboten im Gesundheits- und Sozialbereich prägen die erste Zeit nach der Entlassung des Kindes aus der Klinik. In dieser schwierigen Phase bietet die psychosoziale Nachsorge Stütze und Orientierungshilfe, Stabilisierung und ressourcenorientierten Stärkung.

Psychosoziale Nachsorge beinhaltet:

  • Sozialrechtliche Beratung (Krankenkassen, Pflegeeinstufung, Schwerbehindertenausweis etc.)
  • Unterstützung bei Anträgen und Ämtergängen
  • Information über und Vermittlung zu Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Entlastungsmöglichkeiten, geeigneten Förder- und Therapieangeboten für das Kind
  • Unterstützung in finanziellen Notsituationen über den Sozialfonds des Klabautermann e.V. oder Stiftungen
  • Psychologische Beratung z.B. bei der Bewältigung traumatischer Geburtserlebnisse
  • Unterstützung beim Aufbau eines tragfähigen sozialen (und professionellen) Netwerkes
  • Vermittlung bei Kommunikationsproblemen mit betreuenden Stellen
  • Anbahnung von Kontakten zu anderen betroffenen Familien
  • Vermittlung seelsorgerischer Nachsorge

Die SozialpädagogInnen und die Psychologin arbeiten dabei eng mit den Kinderkrankenschwestern der Pflegenachsorge, den MitarbeiterInnen der Kinderkliniken und weiteren Stellen zusammen.

Die psychosoziale Nachsorge wird gefördert vom Bezirk Mittelfranken und dem Bayer. Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.